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Betreute Altenwohnungen

Das zunehmende Durchschnittsalter der Bevölkerung in Deutschland führt zu einem wachsenden Bedarf an Pflegeimmobilien. Im Jahr 2050 wird mehr als ein Drittel der deutschen Wohnbevölkerung ein Alter von mindestens 65 Jahren erreicht haben, so dass ein kontinuierlicher Anstieg der Anzahl pflegebedürftiger Personen zu erwarten ist. Daher stellt eine Investition in Pflegeimmobilien eine langfristig rentable Kapitalanlage für sicherheitsorientierte Anleger dar. Zu den sehr beliebten Kapitalanlagen im Bereich der Seniorenwohnungen zählen die „betreuten Altenwohnungen“.

Die Besonderheiten betreuter Altenwohnungen

Betreute Altenwohnungen sind speziell auf die Bedürfnisse von Senioren zugeschnitten, die sich im Alter ein hohes Maß an Selbständigkeit erhalten möchten. Betreutes Wohnen ermöglicht älteren Menschen die Inanspruchnahme von Servicedienstleistungen in angemietetem Wohnraum. Notwendige Unterstützungsleistungen können über einen benannten Ansprechpartner abgerufen werden.
Die verschiedenen betreuten Altenwohnungseinrichtungen verfügen über unterschiedliche Betreuungskonzepte und bieten teilweise auch Pflegeleistungen an. Für die Gestaltung von Freizeit und Kommunikation sind Gemeinschafträume von besonderer Bedeutung.
Beim betreuten Wohnen wird ein einheitlicher Betreuungs- und Mietvertrag abgeschlossen, der Leistungen und Kosten klar aufführen sollte. Die Betreuungskosten werden gewöhnlich entsprechend der Veränderung der Lebenshaltungskosten angepasst.

Betreute Wohneinrichtungen für Demenzkranke
Über besonderen Betreuungsbedarf verfügen an Demenz erkrankte Senioren. Geschultes Pflegepersonal und ein namentlich bekannter fester Ansprechpartner sind ebenso von Bedeutung wie gezielte Angebote, die der Kontaktherstellung mit Mitbewohnern dienen. Eine besondere Demenz-Betreuungsgruppe innerhalb der Wohneinrichtung oder in der unmittelbaren Umgebung sollte vorhanden sein. Für Ehepaare mit einem an Demenz erkrankten Partner eignet sich betreutes Wohnen besonders gut, da dem gesunden Ehepartner die alltägliche Betreuung seines erkrankten Partners bei organisatorischer Unterstützung in einer betreuten Wohneinrichtung leichter fällt.

Betreute Altenwohnungen und Mietniveau

Die Mieten für Wohnungen altengerechter Wohnung dürfen ungefähr 5 bis 15 % über dem örtlichen Mietspiegel liegen. Dies scheint im Hinblick auf die zusätzlich erbrachten Betreuungsleistungen gerechtfertigt und erhöht auch die Attraktivität der gesellschaftspolitisch äußerst sinnvollen Einrichtung von Seniorenwohnungen als Kapitalanlage. Für Grundservices werden zusätzlich (meist unabhängig von der tatsächlichen Nutzung) etwa 60 bis 150 Euro in Rechnung gestellt.
Für den Bezug öffentlich geförderter betreuter Altenwohnungen ist meist ein sog. Wohnberechtigungsschein erforderlich, der bei Unterschreiten bestimmter Einkommensgrenzen ausgestellt wird. Wenn aufgrund besonderer Umstände der Bezug einer öffentlich geförderten betreuten Wohnanlage angezeigt ist, kann im Einzelfall aber auch bei höheren Einkommen eine solche Wohnung zugeteilt werden.


Qualitätsmaßstäbe für betreute Altenwohnungen

Das „Institut für Deutsche Normung e. V.“ (DIN) hat im Jahr 2006 mit der DIN-Norm 77800 einen einheitlichen Qualitätsmaßstab für betreute Altenwohnungen veröffentlicht, dessen Erfüllung eine gute Grundlage für eine langfristig aussichtsreiche Kapitalanlage im Bereich betreutes Wohnen darstellt. Dabei geht es nicht nur um bauliche Anforderungen an eine betreute Wohnung, sondern vor allem um die zur Verfügung stehenden Grund- und Wahlbetreuungsleistungen, Vertragsgestaltungen und Qualitätssicherungsmaßnahmen. Zu den von der DIN-Norm bewerteten Dienstleistungen gehören vor allem der haustechnische Service, die Sicherstellung eines Notrufes, Betreuungsdienstleistungen, beratende Tätigkeiten, die Regelmäßigkeit bereitgestellter Informationen, die Qualität der Organisations- und Vermittlungstätigkeit sowie die kulturelle und soziale Betreuung. Die aufgrund von Begutachtungen durch Fachleute erfolgenden Zertifizierungen nach DIN 77800 werden jeweils zeitlich befristet.
Investoren sollten darauf achten, dass die als Kapitalanlage ausgewählte Altenwohnung möglichst auch die in DIN 18025 (Teil 2) niedergelegten Merkmale barrierefreier Wohnungen aufweist, gerade weil dies nicht zwingend für betreute Altenwohnungen vorgeschrieben ist. Zu einer barrierefreien Wohnung gehören u. a. stufenlose Wohnungseingänge und in Bodenhöhe zugängliche Duschen, in ihrer Höhe gut erreichbare Bedienungselemente sowie großzügige Bewegungsflächen und Türdurchlässe.

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